Ralf hat geschrieben:
Das gibt es auch irgendwo nachzulesen, ich weiß nur leider gerade nicht wo...
z.B. im "Handbuch Trainingslehre" von Martin/Carl/Lehnertz.
Dasselbe gilt nach deren Aussage generell für das Erlernen sportlicher Techniken, weil nach dem unmittelbaren aktiven motorischen Lernprozess die neu geschriebenen Engramme im Gehirn für eine Zeitlang aktiv bleiben, und sich so festigen.
Wird die selbe motorische Verschaltung während dessen mit einem anderen Muster genutzt, ist die Festigung dahin.
Daher sprechen sich diese Autoren auch dafür aus, das Techniklernen bzw. den Technikerwerb an das Ende einer TE zu legen.
Wenn man dies beherzigt, kann man unterstützend mentales Training im Sinne ideomotorischen Trainings betreiben.
Das bedeutet, vor dem Einschlafen, wenn man sehr entspannt ist (Voraussetzung!), stellt man sich die Ausführung der optimalen Technik noch einmal vor und aktiviert damit o.g. Engramme.
Bonne nuit

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